„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage in Erstgesprächen — und die ehrlichste Antwort lautet: Es kommt darauf an. Das klingt nach Ausrede, ist aber keine, wenn man dazusagt, worauf genau es ankommt. Genau das tut dieser Artikel. Konkrete Beträge werde ich hier nicht nennen — nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil jede Pauschalzahl ohne Blick auf Ihr Vorhaben geraten wäre. Aber Sie erfahren, an welchen Stellschrauben der Preis hängt und woran Sie ein faires Angebot erkennen.
Der offensichtlichste Faktor: Wie viel Seite brauchen Sie? Eine kompakte Seite mit Start, Leistungen, Kontakt und Impressum ist deutlich schneller gebaut als ein Auftritt mit vielen Unterseiten, mehreren Leistungsbereichen und eigenen Team- und Referenzseiten. Dabei gilt: Nicht die Technik macht den Umfang, sondern die Zahl der Inhalte, die geplant, gestaltet und befüllt werden wollen. Und mehr ist nicht automatisch besser — eine fokussierte Seite, die eine Sache klar sagt, schlägt oft den ausufernden Auftritt.
Texte und Bilder sind der Posten, der in Angeboten am häufigsten untergeht. Liegen Ihre Texte fertig vor? Gibt es brauchbare Fotos vom Betrieb, oder braucht es neue? Texte schreiben, Fotos organisieren, Bildrechte klären — das ist echte Arbeit, egal wer sie macht. Fragen Sie deshalb bei jedem Angebot nach, ob Inhalte enthalten sind: An dieser Stelle unterscheiden sich Angebote oft stärker als bei der Technik.
Ein Kontaktformular gehört zur Grundausstattung. Alles darüber hinaus ist Aufwand, der sich lohnen muss:
Ob die Seite auf einer sauber angepassten Grundlage aufbaut oder komplett individuell entworfen wird, macht einen spürbaren Unterschied — im Preis wie im Ergebnis. Beides kann richtig sein: Für viele kleine Betriebe reicht die angepasste Grundlage völlig; Maßarbeit lohnt sich, wenn der Auftritt selbst ein Aushängeschild sein soll.
Einmal bauen reicht nicht. Domain und Hosting kosten laufend Geld (überschaubar, aber dauerhaft), und die Seite selbst braucht Pflege: Updates, Sicherheit, kleine Anpassungen. Rechnen Sie beides von Anfang an mit ein und fragen Sie konkret: Was kostet mich die Seite im Jahr — nicht nur zum Start? Seriöse Anbieter beantworten das, ohne auszuweichen.
So handhabe ich es selbst: Festpreis nach kurzem Erstgespräch, schriftliches Angebot, keine versteckten Kosten. Was in den Paketen steckt, sehen Sie unter Leistungen & Preise — und ob es überhaupt schon eine Website sein muss, klärt der Artikel Website oder nur Google-Profil?.
Weil sie ohne Gespräch geraten wären. Zwei Websites mit „fünf Seiten“ können sich im Aufwand um ein Mehrfaches unterscheiden — je nachdem, ob Inhalte fertig vorliegen und welche Funktionen dazukommen. Ein seriöser Preis entsteht nach einem kurzen Gespräch, nicht davor.
Baukasten-Anbieter haben Gratis-Tarife, und für einen allerersten Gehversuch können die genügen. Bezahlt wird mit eingeblendeter Werbung, einer fremden Adresse und engen Grenzen. Ob das reicht, hängt davon ab, was der Auftritt für Sie leisten soll — für manche reicht es tatsächlich.
Beide Modelle gibt es, und beide können passen. Entscheidend ist, dass klar geregelt ist, wem Domain und Inhalte gehören und was bei einer Kündigung passiert — lassen Sie sich das vor Vertragsschluss schriftlich geben.
Ehrlich abgewogen: Für wen ein gepflegtes Google-Profil reicht — und wann ohne Website Anfragen liegen bleiben.
Impressum, Datenschutzerklärung, Cookies: was Pflicht ist, was nicht — und warum viele kleine Seiten keinen Banner brauchen.
Schreiben Sie mir zwei, drei Sätze — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung. Auch wenn sie lautet: Das brauchen Sie noch nicht.